Raus aus dem Kopf, rein in den Rhythmus: Wie „Barbaras Rhabarberbar“ den Universitätsalltag der Lehramtsstudent*innen in Tromsø belebt – ein Semesterprojekt
Abstract
Die Vorteile eines ganzheitlichen Lernansatzes, der nicht nur den Geist, sondern auch den Körper miteinbezieht, sind weithin bekannt – ebenso die fatalen Folgen einer sedentären Sitzkultur, wie sie in unserem Bildungssystem immer noch vorherrscht. Auf dem Weg zu einer Unterrichtsform, die mehr Raum für Bewegung schafft, zeigt sich jedoch, dass der Einsatz des Körpers oft nicht auf Anhieb vom jugendlichen Zielpublikum angenommen wird und teils auch die Lehrer*innen selbst Hemmungen empfinden, bei der Bestrebung Bewegungselemente, Musik oder Theater in ihren eigenen Unterricht zu integrieren. Um einer bewegten Lernform den Weg ebnen, bedarf es daher zunächst der Bereitschaft zur aktiven Teilnahme. Im Rahmen des beschriebenen Semesterprojekts im Einführungskurs an der UiT – Norges arktiske universitet widmete ich mich genau dieser Frage: Welche Faktoren begünstigen eine Mitmachbereitschaft bei Lernenden verschiedener Altersstufen und wie kann diese gezielt gefördert werden? Dabei erforschte ich den Einsatz von Rhythmus im Ausspracheunterricht als verbindendes Element – eine Schnittstelle, die es ermöglicht, Bewegung behutsam wieder in den Lernprozess zu integrieren und dabei gleichzeitig eine hervorragende Grundlage für die Arbeit an Wortschatz und Phonetik bietet.
Copyright (c) 2025 Ina-Maria Zentner

This work is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial 4.0 International License.
Authors who publish with this journal agree to the following terms:
a. Authors retain copyright and grant the journal right of first publication with the work simultaneously licensed under a Creative Commons Attribution License that allows others to share the work with an acknowledgement of the work's authorship and initial publication in this journal.
b. Authors are able to enter into separate, additional contractual arrangements for the non-exclusive distribution of the journal's published version of the work (e.g., post it to an institutional repository or publish it in a book), with an acknowledgement of its initial publication in this journal.
c. Authors are permitted and encouraged to post their work online (e.g., in institutional repositories or on their website) prior to and during the submission process, as it can lead to productive exchanges, as well as earlier and greater citation of published work (See The Effect of Open Access).
PRIVACY STATEMENT
The names and email addresses entered in this journal site will be used exclusively for the stated purposes of this journal and will not be made available for any other purpose or to any other party.